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 Betreff des Beitrags: VCÖ Empfehlung: Fahrradservice
BeitragVerfasst: Do 4. Mär 2010, 18:55 
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http://www.vcoe.at/start.asp?ID=8011
Das sind alles 10 cent Ezes. Vor Allem Reifen aufpumpen ... da käme ohne Hinweis keiner auf die Idee ! Und Sattel einstellen.... worauf, auf den im Winter breiter gewordenen Hintern?

Es gibt aber Leute, die lassen den Winter über ihr Fahrrad im Freien stehen und bringen es jetzt zum Service, und bezahlen 80 Euro dafür (aus meiner steirischen Nachbarschaft).
Von mir ein bedeutenderer Tip:
Eine "Fahrradgarage" (riesige Plane zum Schnüren) kostet im Handel 7.- Euro. Wer sich das spart, dessen Kette geht im Freien den Winter über hinüber; durch den Rost braucht nur 1 Glied unbeweglich zu werden und schon funktioniert die Schaltung nicht mehr wie gewohnt.
Eine Shimano HG-Kette für Kettenschaltung, 6-8 Gänge kostet 17,95 Euro, mehr als doppelt soviel wie die Plane. Aber der normale Bastler kann die Kette nicht selbst wechseln, dazu braucht man ein Spezialwerkzeug, einen Nietendrücker (und die Kenntnis, wie man mit dem heiklen Werkzeug umgeht) (Nur Räder ohne Gang oder mit Nabenschaltung haben eine Kette mit Kettenschloß). Somit bleibt gar keine andere Möglichkeit, als das Rad zum Service zu bringen.
Mein Tip daher: Legt Euch eine "Fahrradgarage" zu, diese hält auch die Kette trocken und die bleibt darunter ölig genug.

Was den genannten Nabendynamo betrifft, bin ich geteilter Meinung. Legt man einen konventionellen Dynamo und eine gewöhnliche Vorderradnabe auf eine Waage, dann ist der Nabendynamo doppelt so schwer (auf die Art haben heutige Räder mehr als 20 kg; mein Tourenrad, STVO-tauglich bringt es auf 12 kg). Eine Anfrage beim Hersteller von mir, wie stark der Nabendynamo auch bei ausgeschaltetem Licht bremst (durch Restmagnetismus) brachte mir keine Antwort, die Hersteller wissen schon warum. Mit dem Ding werden die Räder nur schwerer. Das genannte Standlicht läßt sich auch ohne Nabendynamo erreichen : Durch ein Leuchtsystem mit wiederaufladbaren Akkus. Der Schlüssel ist dann das weg-von-den 3 Watt-Glühbirnen zu LED-Leuchten.

Allen Radfahrern im Forum gute Fahrt !

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 Betreff des Beitrags: Re: VCÖ Empfehlung: Fahrradservice
BeitragVerfasst: Do 4. Mär 2010, 19:25 
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Hallo!

Ich habe einen Nabendynamo und merke subjektiv überhaupt keinen Widerstand. Allerdings habe ich kein Rennrad, sondern ein Allroundrad, vielleicht fällt ein Nabendynamo bei einem Rennrad, welches ja von Haus aus leichter ist, stärker ins Gewicht. Jedenfalls fällt bei einem (Naben-) Dynamo das Risiko weg, dass plötzlich der Akku leer ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: VCÖ Empfehlung: Fahrradservice
BeitragVerfasst: Do 4. Mär 2010, 20:06 
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Das ist schon richtig, ein durchschnittlicher Fahrer merkt keinen Unterschied; er tritt wie gewohnt, eben ein bischen stärker, dauernd ...
Auch wenn durch Leistungsabfluß von Verbrauchern kein Strom fließt, muß der Generator die Anziehung des Restmagnetismus ständig überwinden.
Genau kann man das nur messen im Vergleich: Beiden Radtypen eine Eigendrehung verschaffen und warten, welches Rad zuerst stehenbleibt.
Wobei das auch schwierig wird, das Laufrad mit dem Dynamo ist schwerer, es muß für eine gleiche Drehzahl stärker angestoßen werden und erreicht dadurch einen energiereicheren Drehimpuls ( G D quadrat, bei einem idealen Zylinder), dh. es braucht stärkere Beschleunigungsanstrengung und benötigt höhere Bremsenergie für den Stillstand.
Bei normaler Fahrt mit 15 kmh praktisch keine Auswirkungen, außer dem höheren Gewicht (etwa 1 kg mehr).

Aber bei Geschwindigkeiten oberhalb 30, 40 kmh merke ich es, wenn eine Bremsbacke leicht schleift, und den Berg rauf ist jedes Kilo mehr eines zuviel ... (das gilt auch für meine Tourenräder, nicht nur für die Rennräder).

Ich bleibe daher konventionell bei dem leichten Union-Dynamo, den es ja auch im Plastik-Gehäuse gibt, superleicht und zuerlässig.

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