Artikel in "Zur Zeit", in der Zeitung von Mölzer, FPÖ.
Auf Seite 19 ein Artikel "Die Heimat ist fremd geworden"
Was da der Verfasser Jan Ackermeier schreibt, ist nicht falsch. Aber der Schluß stört mich erheblich:
Zitat:
Die jüngere Generation dagegen ist ein zunehmend assimilierter Teil der polnischen Gesellschaft, sprachlich und kulturell ganz überweiegend polnisch geprägt, für die der Bezug zu Deutschland allenfalls noch eine mehr oder weniger ausgeprägte Familientradition darstellt
Und dann darauf noch:
Zitat:
Dieser Entwicklung bei der jungen Generation gilt es von allen volkstreuen Kräften entgegenzuwirken, damit die Deutschen in den Ostgebieten eine deutsche Zukunft haben können!
Gegen Assimilation ist der Erdögan auch, aber da schreien FPÖ-ler auf.
... volkstreue Kräfte ...
Ostgebiete ...
deutsche Zukunft ...
Da könnten sich viele volkstreue Kräfte von Polen im Grab umdrehen, wenn die Polen in Deutschland, z.B. im Ruhrgebiet, einem "polnischen" Westgebiet, sich nicht um eine polnische Zukunft scherten, sondern assimiliert "gute" Deutsche wurden.
Wir sind alle in der EU, EU-Bürger, wir nähern uns im Rechtsverständnis und auch kulturell immer mehr an. Eine "nationale" Zukunft, wer kann da noch was anfangen? Es gibt Regionen, da spricht man deutsch, in anderen polnisch, jeder kann sich niederlassen, was ist jetzt eine "deutsche Zukunft"?