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 Betreff des Beitrags: Israel: Kein Zeitplan im Friedensprozess
BeitragVerfasst: Sa 9. Jan 2010, 12:53 
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Zitat:
Darüber hinaus lehnte der Vize-Außenminister alle Friedenspläne ab, die einen Zeitrahmen für die Gründung eines Palästinenserstaates beinhalten. Zeitvorgaben seien kontraproduktiv. Niemand könne den Konflikt in sechs Monaten oder mit der Stoppuhr lösen.

Natürlich darf es keinen Zeitplan geben. Denn der würde den Palästinensern ja eine Perspektive bieten, wodurch sich wohl die Anzahl der Terroristen reduzieren würde. Wer würde zum Terroristen werden und sein Leben riskieren, wenn er wüsste, dass sein Ziel auch so in (Hausnummer) fünf Jahren fix erreicht ist? Aber das will Israel nicht; es will Menschen ohne Zukunft, ohne Hoffnung, die zu Terroristen werden, denn diese kann man dann abschlachten, mitsamt "unvermeidbaren" Kollateralschäden, bis letztendlich das palästinensische Volk komplett ausgerottet oder geflüchtet ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Israel: Kein Zeitplan im Friedensprozess
BeitragVerfasst: Sa 9. Jan 2010, 17:40 
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Verhandeln kann man, aber es darf nichts rauskommen, daher passt das in die Zielrichtung, jede Verhandlung auf St. Nimmerlein zu verschieben.
Denn es ist Ziel, ganz Palästina in Besitz zu nehmen. Und der Talmud ermuntert, ermächtigt dazu :

Zitat:
Die Güter der Nichtjuden gleichen der Wüste, sie sind ein herrenloses Gut und jeder, der zuerst von ihnen Besitz nimmt, erwirbt sie. (Choschen hamischpath 156, Choschen hamischpath 271, Baba bathra 54 b)


Solange das Vieh auf den "erworbenen" Flächen sich ruhig verhält und nicht stört, wird es geduldet. Und Nichtjuden sind wie Vieh, siehe Talmud:

Zitat:
Ihr aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr, ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltlichen [nichtjüdischen] Völker Menschen, sondern Vieh. (Baba mezia 114 b)


Alles schlüssiges Verhalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Israel: Kein Zeitplan im Friedensprozess
BeitragVerfasst: Sa 6. Feb 2010, 17:37 
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Heute (6/7. Feb.) in der SZ im Panorama auf Seite 12 ein interessanter Artikel von Peter Münch.

Ein friedlicher Feldherr
Ein Palästinenser im Westjordanland, sein Weinberg umzingelt von nach Völkerrecht illegalen Siedlungen, er betreibt sein Land als Ort der friedlichen Begegnung für beide Seiten.
Sein Großvater hat noch im osmanischen Reich den Grund gekauft, er besitzt die Dokumente, und trotzdem haben die Israelis sein Land als Staatsland erklärt. Ein israelischer Siedler: ... und wir haben Dokumente von Gott.
Um ihn in seiner Entfaltung (auf seinem Grund) zu behindern, wurden ihm 250 Olivenbäume plattgewalzt; damit er keine Zufahrt mit Fahrzeugen hat hat man ihm einen riesigen Felsbrocken auf die Straße gesetzt. Er darf (auf seinem Grund) kein Haus errichten, keinen Zubau zum schon bestehenden Haus, nichtmal ein Zelt. Tut er das, ist am nächsten Tag ein Abbruchkommando da.
Er setzt aber weiterhin auf friedliches Zusammenleben. Jeder andere wäre wohl längst Mitglied bei der Hamas.

Kein Kommentar von Rock zu erwarten; aufgetischte Wahrheiten sagen ihm nicht zu. Er will wohl nur in einseitig ausgerichteten Kreisen diskutieren, wo jeder jedem nach Rock's Geschmack recht gibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Israel: Kein Zeitplan im Friedensprozess
BeitragVerfasst: Sa 6. Feb 2010, 22:10 
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Lustig, oder traurig: Genau das selbe, was du im letzten Absatz schreibst, habe ich mir auch nach dem ersten Absatz gedacht.

Wo ist jemand, der mir diese Vorgänge erklären kann?


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 Betreff des Beitrags: Re: Israel: Kein Zeitplan im Friedensprozess
BeitragVerfasst: Sa 6. Feb 2010, 22:59 
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Wenn man jemand ungebremst laufen läßt, und wenn es brenzlig wird, mit Waffen und Geheimdienst etc uterstützt kann der sich alles erlauben was er will, d.h. was der Talmud an Rechtfertigung liefert.
Wohlgemerkt, da geht es nicht um Land innerhalb der Grenzen 1967, oder den UNO-Grenzen davor, da geht es um Land außerhalb dieser Grenzen, in denen die Eigentümer und Bewohner auch keine Rechte mehr haben, bezw. sie haben das Recht des Israels.
Ich habe alle Kaufverträge und Grundbuchsauszüge meiner Anwesen wohl verwahrt, aber die sind nur dann etwas wert, weil Israelis zur Zeit keinen Anspruch darauf erheben.
Ich sehe nur 2 Wege, wie das weitergehen wird: Entweder wird das Land westlich des Jordans Israel-rein (warum nur dort? Was ist mit Gad, was mit Manasse....???) oder die nächste größere Judenausrottung geht von den Muslimen aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Israel: Kein Zeitplan im Friedensprozess
BeitragVerfasst: Mo 8. Feb 2010, 16:22 
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Beiträge: 1220
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heckenklescher hat geschrieben:
oder die nächste größere Judenausrottung geht von den Muslimen aus.

Was mir ehrlich gesagt auch "wurscht" wäre-******************************************* (gelöscht, heckenklescher)

Es gibt keine "Fliegen mit der gleichen Klappe zu erschlagen". Und das Leben oder Nichtleben von Muslimen und auch Juden ist uns nicht "wurst". Zumindest hier in dem Forum nicht. Bei Burschenschaftsveranstaltungen, wo auch unser 3. Nationalratspräsident hingeht, mag das anders gehalten werden (Kommentar heckenklescher).

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